Bevölkerung - Gestorbene
Die Zahl der Gestorbenen lag in den 1980er und 1990er Jahren bei durchschnittlich 85.000 pro Jahr. Im Jahr 2004 wurde mit 74.292 die bisher geringste Zahl der Sterbefälle in Österreich registriert. Im Jahr 2005 gab es einen Anstieg auf 75.189, dem 2006 ein Rückgang auf 74.295 Sterbefälle folgte. Von 2007 bis 2018 betrug die Zahl der Gestorbenen zwischen 74.625 und 83.975. 2019 wurden insgesamt 83.386 Sterbefälle verzeichnet, um 0,7% bzw. 589 weniger als im Jahr davor. Bezogen auf die Wohnbevölkerung entsprach dies einer Sterberate von 9,4‰.
Anbieter: | Statistik Austria |
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Veröffentlicht: | Jan 1994 - Dez 2014 |
Autor: | Statistik Austria |
Preis: | kostenlos |
Studientyp: | Statistik • Statistik Online Datenbank |
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Branchen: | Wirtschaft, Politik & Gesellschaft |
Tags: | Bevölkerung • Demographie • Geburten • Sterbefälle |
Die Geburtenbilanz fiel 2019 mit
Aktuelle Jahresergebnisse
Mehr als 42% aller 2019 Gestorbenen waren 85 Jahre und älter (Männer: 30%, Frauen 53%). Im Jahr 2019 war die älteste Frau bei ihrem Ableben im 112. Lebensjahr. Die fünf ältesten Männer verstarben im 107. Lebensjahr. Jeweils 14% verstarben im Alter zwischen 80 und 85 Jahren (Männer: 15%, Frauen: 14%) sowie zwischen 75 und 80 Jahren (Männer: 16%, Frauen: 11%). 10% aller 2019 Verstorbenen waren jünger als 60 Jahre alt, bei Männern waren es 13%, bei Frauen 7%.
Im Jahresverlauf gab es 2019 die meisten Sterbefälle im März
Die Zahl der Gestorbenen stieg 2019 im Vergleich zum Vorjahr in fünf Bundesländern, am deutlichsten im Burgenland
Die für Österreich insgesamt positive Geburtenbilanz 2019 stellte sich in den Bundesländern unterschiedlich dar. Wien
Methodische Informationen, Definitionen:
Die Aufarbeitung der Sterbefälle erfolgt seit 1. November 2014 auf Basis der laufend vom Zentralen Personenstandsregister übermittelten Daten.
In den publizierten Daten sind ab 2015 auch die Sterbefälle von in Österreich wohnhaften (Hauptwohnsitz) Personen enthalten. Zuvor konnten ab 2009 für die Auslandssterbefälle von in Österreich wohnhaften Personen nur Informationen aus anderen Datenquellen herangezogen werden.
Die regionale Zuordnung der publizierten Daten erfolgt bei Gestorbenen nach dem letzten Wohnort.
Die Geburtenbilanz ist der Saldo aus Lebendgeborenen und Gestorbenen.
Die Säuglingssterberate bezieht die im 1. Lebensjahr Gestorbenen auf
Die voraussichtlichen Publikationstermine weiterer Ergebnisse sind unter Veröffentlichungskalender zu finden.